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Rabenberg 25. Mai bis 29. Mai 2007

Wenn zwei Sachen in Deutschland sicher sind, dann ist das G8-Gipfel und dass wir wieder nach Rabenberg fahren.

Durch Micha´s Engagement reisten diesmal nicht nur die Markkleeberger Sturmspitze nach Rabenberg, sondern mit Katrin und Micha auch eine Schweizer Delegation. Weiterhin unterstrich die Ruth aus Markranstädt durch ihre Teilnahme die mehr als nur sportlich-freundschaftliche Beziehung zum doch schon Drittbesten Verein des Leipziger Landkreises.

Am Freitag starteten Micha, Jogi und Sven als Vorhut ins schöne Erzgebirge. Allem voran stand ein kleiner Exkurs durch Leipzigs Shoppingcenter, um Jogi´s Garderobe zu vervollständigen. Natürlich fand der Fashionpapst unter 24.385 Kleidungsstücken nicht das Passende, dafür wurde Micha wiedermal mit dem Stadtmobil fotografiert. Am Abend stießen dann noch Heike und Jörg sowie Katrin und Michá alias „Ricola“(wer war´s? - die Schweizer) zu uns.

Samstag war dann großer Anreisetag des „rest of the very best“: Christin, Frank, Tilli, Berni, Rina (letztere kannte eine Abkürzung und brauchte nur 4,274h - Glückwunsch), Ruth und Max kamen so zeitig, dass sie noch an unserer Mörder-Höllen-Wanderung quer durch`s benachbarte osteuropäischen Ausland teilnehmen konnten. Nach 20 km (gefühlten 50) erreichten wir wieder unsere Auto´s OHNE Mittag, denn unsere Wanderstrecke führte uns mitten in der Pampa und war eine einzige Durststrecke (vielen Dank an dieser Stelle an unseren Guide Micha). Nach der Wanderung trafen dann auch Susi, Felix und Jessica zu uns. Am Abend nutzte Micha dann im Tischtennis seine hart antrainierten Reserven und verwies alle halbverhungerten Mitstreiter, die kaum den Schläger halten konnten, auf die Plätze.

 

Am Sonntag demonstrierten wir mit einer Erik-Zabel-Gedächtnis-EPO-Radtour nach Bozi Dar unsere Solidarität mit allen verzweifelten Sportlern. Hier auch unsere Bekenntnis bevor es die Weltpresse erfährt: Ja, auch wir haben irgendwann mal mit irgendwas für kurze oder längere Zeit gedopt (außer Christin, Katrin, Heike, Frank, Jessi und Felix - Sven nur am 12.8.2004 von 11.38 Uhr bis Mittag). An dieser Stelle fragen wir uns doch auch ein wenig, wie die ebenfalls anwesenden Probstheidaer - immerhin Sieger ihrer Staffel - mit dem Fahrrad sogar noch völlig entspannt auf den 1.245 m hohen Keilberg radeln konnten, wo wir schon weit vorher völlig erschlagen waren. Muss wohl am besseren Mannschaftsmasseur gelegen haben. Das abendliche Volleyballevent gewann überraschend die Kinderauswahl gegen unsere erfahrene Elite. Jedoch war dieser Sieg nur durch ein K.O. von Katrin möglich, die bei dem Versuch scheiterte, Bernis Smash mit dem Nasenbein anzunehmen.

Unser Montagsausflug führte uns auf den Tschechenmarkt, den wir nach dem Mittag und vor allem wegen Felix´s Verhandlungskünsten blitzartig, aber dafür unverletzt verlassen mussten. Durch die Vergesslichkeit eines nicht näher benannten Sportlers (ja Max, bei uns wird Datenschutz groß geschrieben), mussten wir bei den Grenzüberschreitungen bis dato ungeahnte Schleuserfähigkeiten beweisen. Für einige ein völlig neues Berufsbild mit Zukunft und Potential. Wieder glücklich und legal in deutschen Landen vereint, besichtigten wir das Bergwerk Glöckl. Unser „Guide“ zeigte uns, begleitend von einer tränenreichen Geschichte, sein Bergwerk, bzw. dessen Reste. Etwas irritiert hat uns sein Abschiedsspruch: „Siehst du wieder Tageslicht, dann vergiss den Führer nicht.“ Unsere Irritation lag aber wahrscheinlich an den halluzinogenen Radongasen im Stollen.

Offizieller Abreisetag war Dienstag, doch bereits Sonntag und Montag machten sich die ersten auf den Heimweg. Doch eine kleine unerschrockene Gruppe um Frank und Micha besuchten Sachsens größten Wasserfall und machten sich auf die Suche nach dessen Quelle. Hier können wir uns was Mühe und Entbehrungen angeht mit John Hanning Speke, dem Entdecker der Nilquelle, getrost auf eine Ebene stellen. Erst nach mehrstündiger Suche wurden wir doch noch fündig.

Mit diesmal 17 Teilnehmern, darunter auch Vertreter von Nicht-EU-Staaten, sind wir auf dem besten Weg, das größte Event in Markkleeberg zu organisieren. Im nächsten Jahr sind sicher wieder alle mit dabei - eine Briefkontakt mit Südkorea, den Fidschi-Inseln und Äthiopien besteht bereits.